8.5.2017

Herzlich Willkommen

auf unserer überarbeiteten Homepage. Wir werden Sie hier auch weiterhin in regelmäßigen Abständen mit Neuigkeiten rund um den Schrott- und Metallmarkt versorgen.

8.5.2017

Trend im Frühjahr 2017

Der Trend für Schrottpreise ist leicht fallend, erfährt aber jetzt im Frühjahr 2017 einen leichten Aufschwung. Aufgrund der internationalen Rohsoffsituation schwanken die Preise allerdings erheblich.

Der Gesamtanteil des Schrotteinsatzes an der Rohstahlerzeugung ist seit den 80er-Jahren kontinuierlich gestiegen und beträgt heute ca. 45%. Dies zeigt die Bedeutung des Schrottmarktes für die Stahlindustrie, und führt auch zur Ressourcenschonung und trägt zum Umweltschutz bei.

Es lohnt sich auch für Privatpersonen, wieder ihren Schrott zu sammeln um ihn dann gewinnbringend zu verkaufen. In den Vorjahren waren die Schrottpreise derart niedrig, dass Schrottsammeln aus der Mode gekommen war.

Verantwortlich hierfür zeichneten sowohl die Schwellenländer China und Indien, deren geringere Nachfrage die Schrottpreise in den Keller rutschen ließen, als auch die vorherrschende Wirtschaftskrise an sich.

8.5.2017

Aktuelle Schrottpreise

Welchem Einfluss unterliegt der Schrottpreis?
(allgemeine Informationen zur Preisbildung)

Der Schrottpreis ist aktuell sehr stark von der Nachfrage der Schwellenländer wie Indien oder China abhängig. Ebenso wichtig ist natürlich das Altmetall-Angebot der Schrottgroßhändler. Haben diese zum Beispiel sehr viel Altmetall in ihren Lagern liegen, dann sinkt der Schrottpreis. Nicht anders verhält es sich, wenn in Indien oder China plötzlich keine Nachfrage an Altmetall mehr besteht. Sehr oft wird nur eine Altmetallart sehr stark nachgefragt, wie zum Beispiel Kupfer.

Auch reglementierende Manipulationen und Allianzen von Interessengruppen beeinflussen die Schrottpreise.

Die Konföderation unterschiedlicher Schrottgiganten mit der Vorgabe der Steuerung des Schrottmarktes wirkt sich formgebend auf die Schrottpreise aus.

Zum Teil ist der Handel mit Schrott (z. B. Aluminium, Kupfer, Zink, …) börslich gesteuert, was sich ebenfalls manipulativ auf die Schrottpreise auswirken kann.

Hohe Investments für die Gewinnung von Basismetallen sowie anfallende Kosten für den Transport, die Lagerung, Steuern und Rückversicherungen wirken sich ebenfalls entscheidend auf die Schrottpreise aus.

Währungsschwankungen haben ebenfalls einen Einfluss auf die Schrottpreise. Spekulative Handlungen von Börsenteilnehmern bei mäßiger finanzieller Verfügungskraft des Schrottmarktes sind durchaus in der Lage, spektakuläre Deformationen zu verursachen.

Zwei Drittel aller Basismetalle unseres Planeten werden in Staaten mit in politscher Hinsicht instabilen Verhältnissen abgebaut.

Überraschende Wandlungen in Regierungsangelegenheiten dieser Staaten resultieren häufig als Beweggrund für steigende Schrottpreise.

Es gibt viele Einflüsse auf den Schrottpreis, maßgeblich wirken sich Eisengehalt und das Maß der Verunreinigung auf die erzielbaren Preise einer Sorte aus.

Darüber hinaus beeinflusst die Nachfrage nach Stahl, damit verbundene Preise von Stahl, Roheisenpreise, Wechselkursnotierungen sowie letztlich natürlich das globale Schrottangebot die Altmetallpreise.

Verglichen mit anderen Investmentkategorien unterliegen Schrottpreise sehr großen Schwankungen, was den Ankauf von Schrott risikobehaftet.

Aufgrund der vielen Einflüsse auf den Schrottpreis gestalten sich Vorhersagen bezüglich der Entwicklung der Schrottpreise schwierig.